15. Februar 2026
Ankunft im Paradies?
Nach Wochen mit unerwartet kaltem und nassem Wetter in Südeuropa haben wir uns entschieden, unsere Campingreise vorübergehend zu unterbrechen und nach Thailand zu fliegen. Was zunächst eine pragmatische Entscheidung war, entwickelte sich schnell zu einer wertvollen Zäsur innerhalb unserer Langzeitreise.
Ende Januar sind wir von Lissabon nach Phuket geflogen, während unser Camper während der Unwetter sicher im Norden Portugals untergebracht blieb. Im Süden von Phuket bezogen wir für fünf Tage ein Haus - bewusst ruhig gewählt, um den Jetlag in den Griff zu bekommen. Bereits ab dem zweiten Tag funktionierte das erstaunlich gut, sodass wir kurz darauf unseren ersten Ausflug auf eine kleine, abgelegene Insel unternehmen konnten.
Damit begann unser „Paradies-Modus".
Anfang Februar ging es weiter nach Koh Samui im Osten Thailands. Die ersten Tage waren allerdings unerwartet arbeitsintensiv: Die ursprünglich gebuchte Unterkunft entsprach in keiner Weise dem Preis oder den Erwartungen. Dank der Buchung über Airbnb war das Problem jedoch innerhalb von 48 Stunden gelöst - inklusive Rückerstattung und neuer Unterkunft.
Ärgerlich, aber lehrreich, und letztlich schnell erledigt.
Seitdem hat sich hier ein sehr angenehmer Alltag eingestellt: konstante Wärme, Schule für die Jungs, Erkunden der Umgebung und bewusst Zeit für Entspannung.
Bis zum 22. März bleiben wir auf Koh Samui, bevor wir mit Fähre und Bus beziehungsweise Taxi nach Phuket zurückkehren. Nach einer kurzen Akklimatisierung und ein bis zwei weiteren Ausflügen fliegen wir Ende März zurück nach Lissabon.
Thailand ist für uns weniger ein klassisches Reiseziel als vielmehr eine strategische Pause - ein Ort, um durchzuatmen, Stabilität zu finden und mit etwas Abstand über die nächsten Etappen unserer Reise nachzudenken.